Buch-Tipp: Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt

In der Fastenzeit 2012 war es, als Christian Resch (Agnostiger, Journalist) und Professor Clemens Sedmak (Theologe und Philosoph) sich täglichen in ausführlichen E-Mails austauschten und einem Experiment stellten. Der Journalist (Jahrgang 1980), wollte vom renommierten Theologen (Jahrgang 1971) eine Anleitung, wie man im 21. Jahrhundert ein christliches Leben führen könne. Hintergrund war ein Interview mit dem Titel „Himmel und Hölle“ im Jahr 2007 in den Salzburger Nachrichten. Darin sollte der damals frischgebackene 35jährige Professor Sedmak erklären, wie man im 21. Jahrhundert noch in den Himmel käme, wenn möglich ohne viel Aufwand. „Buch-Tipp: Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt“ weiterlesen

Friedrich Kellner: Tagebücher 1939 – 1945

„Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte für die Nachwelt ein Zeugnis ablegen von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur. Diese Tagebücher zeigen, dass jeder in der Lage gewesen wäre, die nationalsozialistische Rhetorik zu entlarven und von den Untaten des „Dritten Reiches“ zu wissen.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im „Dritten Reich“ ermöglicht. Darin unterzieht er die gleichgeschalteten Meldungen einer schonungslosen Kritik und verdeutlicht, wie offensichtlich die Lügen der NS-Presse waren.“ (Klappentext) „Friedrich Kellner: Tagebücher 1939 – 1945“ weiterlesen